Die älteste Schreibweise findet man in einer Urkunde des Klosters Corvey aus dem 13. Jahrhundert. Dort wird von 1238 bis ca. 1250 ein Thetmarus de Diekla genannt. Von diesem Adelsgeschlecht ist der Name Dickel abzuleiten. Der Name Dickel wird also bereits im 13. Jahrhundert genannt. Zu dieser Zeit hatte hier ebenfalls das Kloster Corvey Güter

Corvey (815-1803) ist eine ehemalige Benediktinerabtei in Höxter im heutigen Nordrhein-Westfalen. Corvey war eines der bedeutendsten karolingischen Klöster, es verfügte über eine der wertvollsten Bibliotheken des Landes und zahlreiche Bischöfe gingen aus der Abtei hervor. Corvey hatte entscheidenden Anteil an den ersten Missionierungsversuchen in Skandinavien. Ansgar, der „Apostel des Nordens“, wurde hier erzogen, der Geschichtsschreiber Widukind von Corvey war hier tätig.

       Wappen von Dickel        

Das hier abgebildete Wappen ist das der Grünberg er Linie weitere Wappen sind mir nicht bekannt sollte jemand weitere kennen so hier einstellen aber bitte mit Angabe in welcher wappenrolle es eingetragen ist wo erstmals erwähnt

Ein Zweig der Linie aus Girkhausen wanderte im 18. Jahrhundert in den Wittgensteiner Landesteil Homburg nach Nümbrecht ab. Aus dieser Linie stammt Friedrich Dickel, ehemals Innenminister der DDR. Ein weiterer geographischer Schwerpunkt der Verbreitung ist die Sauerländer Region und Nordwestfalen. In Westfalen lassen sich gegenwärtig 471 Namensträger nachweisen, dies entspricht 50,5% der Gesamtheit aller Namensträger in ganz Deutschland.[1]
Aber auch in Hessen gibt es bereits sehr früh Orte, in denen diese Familiennamen auftreten. Es sind dies:
in der ehemaligen Grafschaft Solms-Lich ab dem 15. Jahrhundert in den Dörfern Münster, Ettingshausen und Oberbessingen bei Grünberg
in der ehemaligen Grafschaft Hessen-Darmstadt ab dem 16. Jahrhundert im Dorf Oberbreidenbach (Hessen) bei Romrod
in Gross Felda ab dem 17. Jahrhundert
teilweise werden Angehörige dieser Familien in Hessen auch Diegel geschrieben
In Sachsen ist der Name in den erzgebirgischen Kirchspielen Markersbach und Scheibenberg nachweisbar. Diese Namensträger besitzen lt. dem Chemnitzer Wappenbuch ein Wappen, dass dem der Tickel aus Tramin in Südtirol ähnelt. Der Name wird dort auch teilweise Dickelt geschrieben.
Im heutigen Niedersachsen sind mehrere Familien in Salzbergen nachweisbar. Teilweise wird dort der Name auch Diekel geschrieben.
Im Münsterland sind weitere Familien bekannt, die den Familiennamen Diekel tragen und aus der Stadt Leiden (NL) stammen

hallo alle miteinander je länger ich in der Geschichte der zu Dickel forsche kommt mir so die Ahnung das schon bei den ersten Menschen auf dem Planet ein Dickel war und wahrscheinlich ist es auch ein Dickel der den Plant als letzter verlässt lach

Georg Adam Dickel (* 1818 in Grünberg/Hessen - 1894), aus der Linie Grünberg, Gründer der amerikanischen Whiskey-Marke George Dickel

Ferdinand Dickel (* 1854 in Michelbach bei Schotten - 1917), Lehrer in Darmstadt, Zoologe, Chemiker und Bienenforscher.

 

Dickel, Friedrich: Innenminister, Chef der Volkspolizei, ZK der SED, DDR

 

Das sind nur einpaar von vielen

 

Dr. Ludwig Steub leitet in seinem Buch „Die Oberdeutschen Familiennamen“ (München 1870) u.a. die Namen Dickel, Digl und Tiegel von dem altdeutschen Namen "Thiudger" ab. wenn es euch möglich ist schreibt etwas.

Auf Wiedersehen Bis bald euer Walter R.M.Dickel



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